Aktuelle Informationen zum Neuartigen Coronavirus, Stand: 10.07.2020, 09:30 Uhr

Über diese Plattform möchten wir Sie ständig zum aktuellen Stand beim Thema „Corona“ und die Auswirkungen auf unsere Gemeinde auf dem Laufenden halten.

 

Welche Maßnahmen hat die Bayerische Staatsregierung gegen die Verbreitung des Coronavirus getroffen?

Um die Verbreitung des Neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) zu verlangsamen, hat die Bayerische Staatsregierung am 16. März 2020 den Katastrophenfall im Freistaat Bayern ausgerufen und seitdem eine Reihe von einschneidenden Maßnahmen erlassen.

Am 19. Juni 2020 hat der Ministerrat angekündigt, den Staatsminister des Innern, für Sport und Integration zu beauftragen, unter Berücksichtigung gegebenenfalls noch vorhandenen Koordinierungsbedarfs zur Bewältigung des Pandemiegeschehens mit Ablauf des 16. Juni 2020 das Ende des Katastrophenfalls festzustellen.

Die getroffenen Maßnahmen finden Sie tagesaktuell auf den Internetseiten der Bayerischen Staatsregierung, insbesondere unter www.bayern.de .

Häufige Fragen und Antworten, insbesondere zu den Ausgangsbeschränkungen, finden Sie unter https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php.

 

Welche rechtlichen Konsequenzen drohen bei der Missachtung der Verordnung?

Ein Verstoß ist je nach Sachverhalt eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat. Es drohen Bußgelder, Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren.

Verstöße werden konsequent zur Anzeige gebracht. Bei größeren Verstößen wird die Polizei sofort einschreiten.

 

Wie muss ich vorgehen, wenn ich Kontakt mit einer infizierten Person hatte?

Wer ärztliche Hilfe benötigt, sollte telefonisch einen Termin mit dem Hausarzt vereinbaren oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 anrufen. Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit dem Patienten das weitere Vorgehen.

 

Wie kann ich mich als Bürger bzw. Bürgerin der Gemeinde Hallbergmoos auf das Virus testen lassen?

Der Landkreis Freising hat zwischenzeitlich eine Teststelle eingerichtet.

Getestet werden aber nur Kontaktpersonen von Infizierten, die entsprechende Symptome aufweisen. Diese werden nach Anordnung des Gesundheitsamts Freising informiert und erhalten einen Termin. Personen, die dorthin kommen und keinen Termin nachweisen können, werden von Polizei oder Sicherheitsdienst abgewiesen.

 

Gibt es Notfallnummern, an die ich mich wenden kann?

  • Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung: 115
  • Kassenärztliche Vereinigung Bayern: 116 117
  • Coronavirus-Hotline der Bayerischen Staatsregierung: 089 122220
  • Bayerisches Wirtschaftsministerium: 089 2162 - 2102
  • Bundesagentur für Arbeit – Arbeitnehmer Hotline: 0800 4555500
  • Bundesagentur für Arbeit – Arbeitgeber Hotline: 0800 4555520
  • Landratsamt Freising (Gesundheitsamt): Bitte von telefonischen Anfragen absehen, stattdessen E-Mail an: gesundheitsamt@kreis-fs.de
  • Bürgertelefon des Landratsamtes Freising: 08161 600 – 601
  • Geschäftsleitung der Gemeinde Hallbergmoos 0811 5522 - 125

 

Gibt es offizielle Zahlen zu Erkrankungen in Hallbergmoos bzw. dem Landkreis Freising?

Das Landratsamt Freising veröffentlich unter www.kreis-freising.de stets die aktuellen Fallzahlen im Landkreis Freising. Die Aufschlüsselung nach Gemeinden und somit auch die aktuellen Zahlen in Hallbergmoos finden sich auf folgender Seite:

https://www.kreis-freising.de/news-veranstaltungen/news/detail/news/detail/News/aktuelle-informationen-zum-neuartigen-coronavirus-covid-19.html

 

Wie erfolgt derzeit die schulische Betreuung in Hallbergmoos?

Es erfolgte eine schrittweise Wiederaufnahme des Unterrichts:

Seit dem 27. April 2020 erfolgt die Wiederaufnahme des Unterrichts zur Prüfungsvorbereitung für die Abschlussklassen der Mittelschule.

Seit dem 11. Mai 2020 erfolgt der Präsenzunterricht für die „Vorabschlussklassen“ der weiterführenden Schulen (Mittelschule 8. Klasse / Grundschule 4. Klasse).

Seit dem 18. Mai 2020 findet der Präsenzunterricht für die 1. Klasse der Grundschule und die 5. Klasse der Mittelschule statt.

Für die Jahrgangsstufen 2 und 3 begann der Präsenzunterricht wieder am 15. Juni (im rollierenden System).

Nach den Pfingstferien ist Ziel die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für alle weiteren Jahrgangsstufen im Wechsel.

Sofern es das Infektionsgeschehen zulässt, sollen ab 8. September wieder alle Schülerinnen und Schüler täglich im Präsenzunterricht unterrichtet werden. Oberste Priorität hat dabei weiterhin der Gesundheitsschutz der Schüler, Lehrkräfte und des schulischen Personals. Ziel des Konzepts ist, dass die bayerischen Schulen ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag auch im kommenden Schuljahr bestmöglich nachkommen können.

Voraussetzung für einen Regelbetrieb in Schulen unter Hygieneauflagen ist, dass sich das Infektionsgeschehen weiterhin positiv entwickelt und der derzeitige Mindestabstand von 1,5 Metern in den Klassenräumen sowie die damit verbundenen Klassenteilungen aufgehoben werden können. Die Hygieneauflagen werden vor Beginn des neuen Schuljahrs in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium in einem neuen Hygieneplan der aktuellen Situation angepasst. Basis hierfür ist der bestehende Hygieneplan, der neben allgemeinen Aspekten wie etwa regelmäßiges Händewaschen, Einhaltung der Husten- und Niesetikette auch Vorgaben zum Verhalten im Schulgebäude vorsieht.

Bitte informieren Sie sich regelmäßig über die Internetseite unserer Grund- und Mittelschule unter www.hallbergmoos.org

 

Welche sonstigen öffentlichen Einrichtungen in der Gemeinde Hallbergmoos sind derzeit geschlossen?

Folgende öffentliche Einrichtungen in der Gemeinde Hallbergmoos sind derzeit geschlossen:

  • Alle Kindertagesstätten (Krippen, Kindergärten, Horte und Kinderhäuser – Ausnahme: Notbetreuung)
  • Mittagsbetreuung (Ausnahme: Notbetreuung)

 

Unter welchen Rahmenbedingungen ist der Sportbetrieb derzeit zulässig?

Der Trainingsbetrieb an der frischen Luft im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportstätten ist unter Einhaltung der folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • kontaktfreie Durchführung,
  • die Nutzung von Umkleidekabinen in geschlossenen Räumlichkeiten ist nur gestattet, wenn ein Schutz- und Hygienekonzept im Sinne von Abs. 5 Satz 2 vorliegt,
  • konsequente Einhaltung der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei gemeinsamer Nutzung von Sportgeräten,

Die Nutzung von Nassbereichen in geschlossenen Räumlichkeiten ist nur gestattet, wenn ein Schutz- und Hygienekonzept vorliegt; die Öffnung von gesonderten WC-Anlagen ist jedoch möglich,

  • Vermeidung von Warteschlangen beim Zutritt zu oder Verlassen von Anlagen,
  • in geschlossenen Räumlichkeiten, insbesondere beim Durchqueren von Eingangsbereichen, bei der Entnahme und dem Zurückstellen von Sportgeräten sowie bei der Nutzung von Umkleiden und WC Anlagen besteht Maskenpflicht,
  • keine besondere Gefährdung von vulnerablen Personen und
  • keine Zuschauer.

Der Betrieb zu Trainingszwecken der Berufssportlerinnen und Berufssportler sowie der Leistungssportlerinnen und Leistungssportler der Bundes- und Landeskader ist zulässig, sofern bei der Durchführung der Trainingseinheiten sichergestellt ist, dass die obigen Voraussetzungen eingehalten werden.

Der Spiel- und Trainingsbetrieb in Profiligen und im DFB-Pokal ist zulässig, wenn

  • die Anwesenheit von Zuschauern ausgeschlossen ist und nur solche Personen Zutritt zur Sportstätte

erhalten, die für den Spielbetrieb oder die mediale Berichterstattung erforderlich sind,

  • der Veranstalter geeignete Vorkehrungen trifft, damit im unmittelbaren Umfeld der Sportstätte keine

Veranstaltung oder unerlaubte Versammlung stattfindet und sich auch keine sonstige Ansammlung von

Personen bildet, denen der Zutritt nach Nr. 1 nicht gestattet ist,

  • ein Schutz- und Hygienekonzept des Veranstalters zur Minimierung des Infektionsrisikos den

Staatsministerien des Innern, für Sport und Integration und für Gesundheit und Pflege zur Billigung vorgelegt wurde und beachtet wird.

Der Wettkampfbetrieb an der frischen Luft im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportstätten ist im Übrigen zulässig, wenn die obigen Voraussetzungen beachtet werden. Der Betreiber hat ein auf den jeweiligen Standort und Wettkampf zugeschnittenes Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien des Innern, für Sport und Integration und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Wettkämpfe in kontaktfrei betriebenen Sportarten können unter Beachtung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen auch in geschlossenen Räumen durchgeführt werden. Auch das Training mit Körperkontakt ist zugelassen, sofern in festen Trainingsgruppen trainiert wird; dabei darf die jeweilige Trainingsgruppe in Kampfsportarten maximal fünf Personen umfassen.

Der Trainingsbetrieb in geschlossenen Räumen von Sportstätten sowie in Fitnessstudios ist unter Einhaltung der obigen Voraussetzungen zulässig. Für eine ausreichende Belüftung mit Außenluft ist zu sorgen.

Außerhalb des Trainings, insbesondere beim Betreten und Verlassen der Sportstätte sowie bei der Nutzung von WC-Anlagen und Umkleiden, besteht in geschlossenen Räumen Maskenpflicht.

Für die Ausübung des Tanzsports gilt Abs. 6 mit der Maßgabe, dass zwischen zwei festen Tanzpartnern auf die Einhaltung der Voraussetzungen verzichtet werden kann, sofern zwischen den verschiedenen Tanzpaaren eingehalten wird.

Soweit erforderlich, kann für ärztlich verordneten Rehabilitationssport und Funktionstraining nach 64 Abs. 1 Nr. 3 und 4 SGB IX auf die Einhaltung der Anforderungen nach Abs. 2 und Abs. 6 Satz 1 verzichtet werden.

Der Lehrgangsbetrieb ist unter Einhaltung der obigen Voraussetzungen zulässig.

Für den Theorieunterricht gilt obiges entsprechend.

 

Wie kann ich eine Notbetreuung für mein Kind beanspruchen?

Eine Notbetreuung wird grundsätzlich angeboten, wenn

  • ein Erziehungsberechtigter in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist oder
  • eine Alleinerziehende oder ein Alleinerziehender erwerbstätig ist und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist oder
  • ein Erziehungsberechtigter als Abschlussschüler/-in gemäß Ziffer 2.4 der Allgemeinverfügung aufgrund der Teilnahme am Unterricht an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist.

Folgende weitere Gruppen können die Notbetreuung in Anspruch nehmen:

  • Kinder mit (drohender) Behinderung, für die ein Anspruch auf Eingliederungshilfe durch Bescheid festgestellt ist.
  • Kinder, deren Eltern einen Anspruch auf Hilfen zur Erziehung (§§ 27 ff. SGB VIII) Gerade dort, wo schon vor der Corona-Pandemie auch unterhalb der Schwelle zur Kindeswohlgefährdung hoher Unterstützungsbedarf bestand, ist besondere Aufmerksamkeit geboten. Schon bislang bestand die Möglichkeit einer Notbetreuung, wenn dies vom zuständigen Jugendamt zur Sicherstellung des Kindeswohls angeordnet wurde. Damit hat der Kinderschutz insbesondere durch Unterstützung von Familien in Belastungssituationen auch in Corona-Zeiten oberste Priorität.
  • Kinder von studierenden Alleinerziehenden.
  • Hortkinder der 4. Klassen, jeweils an den Tagen, an welchen sie in die Schule gehen können.

Ausweitung zum 25. Mai 2020: 

Nach der klassischen Kindertagespflege können ab dem 25. Mai auch die Großtagespflege und die Waldkindergärten wieder von allen Kindern besucht werden. Hiervon nicht umfasst sind einzelne Teilgruppen („Waldgruppen“) einer gebäudebezogenen Kindertageseinrichtung, auch wenn diese sich vor allem im Freien aufhalten.

Die Notbetreuung in den übrigen Kindertageseinrichtungen wird auf folgende Gruppen ausgeweitet:

  • Vorschulkinder dürfen ihre Kita wieder besuchen.

Berechtigt sind die Kinder, die zum Schuljahr 2020/21 zur Einschulung an einer Grund- oder Förderschule tatsächlich angemeldet sind. Nicht erfasst sind Kinder, deren Anmeldung zur Einschulung zum Schuljahr 2020/2021 bereits möglich gewesen wäre, aber nicht vorgenommen wurde, zum Beispiel, weil diese zurückgestellt wurden.

  • Geschwisterkinder von Vorschulkindern und Kindern mit (drohender) Behinderung, dürfen ebenfalls wieder ihre Kita besuchen, wenn sie in der gleichen Einrichtung betreut werden. Diese Kinder werden zwar mit dem Begriff „Geschwisterkinder“ umschrieben, auf ein Verwandtschaftsverhältnis kommt es aber ausdrücklich nicht an. Entscheidend ist, dass die Kinder in einem gemeinsamen Haushalt leben.
  • Die Schulkinder, die bis zum Beginn der Pfingstferien den Unterricht vor Ort in der Schule und an diesen Tagen den Hort bzw. die Kindertageseinrichtung wieder besuchen dürfen, dürfen auch in den Pfingstferien die reguläre Kindertageseinrichtung besuchen.

Spätere Ausweitung:

Im nächsten Schritt der Ausweitung der Notbetreuung ist die Aufnahme von Krippenkindern, die am Übergang zum Kindergarten stehen sowie Kindern, die im Schuljahr 2021/2022 eingeschult werden sollen, vorgesehen. Dieser Schritt kommt ab dem 15. Juni 2020 in Frage. Parallel zum Schulbetrieb könnten zu diesem Zeitpunkt auch die Schüler der 2. und 3. Klassen an den Tagen, an denen sie den Präsenzunterricht besuchen, wieder in den Horten betreut werden. 

Ob und ggf. unter welchen Voraussetzungen diese Ausweitungen möglich sind, hängt von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens ab.

Die Heilpädagogischen Tagesstätten (HPTs) der Jugendhilfe sind wegen des hohen pädagogischen und therapeutischen Förderbedarfs der dort betreuten Kinder von den Betretungsverboten ausgenommen.

In HPTs, die Leistungen der Eingliederungshilfe für Kinder mit Behinderung erbringen, werden Einzelfallentscheidungen ermöglicht. Die Leitung der Einrichtung kann in Abstimmung mit dem zuständigen Bezirk im Hinblick auf das Wohl der Kinder und deren Familien einzelne Kinder zur Notbetreuung zulassen.

Ab dem 1. Juli 2020 können voraussichtlich alle Kinder wieder regulär ihre Kindertageseinrichtung besuchen.

 

Voraussetzung der Notbetreuung ist stets, dass das Kind nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann.

Insbesondere kann das Kind aufgenommen werden,

  • wenn der Partner aufgrund eigener Erwerbstätigkeit die Kinderbetreuung nicht übernehmen kann,
  • wenn der Partner zwar zuhause ist, aber bspw. aufgrund einer schweren Erkrankung die Betreuung nicht übernehmen kann.

Auch volljährige Geschwister können die Betreuung übernehmen, wenn sie zur Verfügung stehen.

 

Für die tatsächliche Inanspruchnahme der Notbetreuung müssen außerdem folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • Ihr Kind weist keine Krankheitssymptome auf
  • Ihr Kind war nicht in Kontakt zu infizierten Personen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen sind 14 Tage vergangen und Ihr Kind weist keine Krankheitssymptome auf
  • Ihr Kind hat sich nicht in einem Gebiet aufgehalten, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen danach als solches ausgewiesen worden ist, oder seit seiner Rückkehr aus diesem Risikogebiet 14 Tage vergangen sind und es keine Krankheitssymptome zeigt.

 

Sofern Sie das erste Mal die Notbetreuung in Anspruch nehmen wollen, versichern Sie bitte mit entsprechendem Formular

https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-kindertagesbetreuung.php#Download

dass die Voraussetzungen der Ausnahmeregelung gegeben sind. Bringen Sie dieses Formular am ersten Tag zur Einrichtung mit. Die Notbetreuung findet in Ihrer gewohnten Kindertageseinrichtung statt.

Es kann unter Umständen sein, dass die Einrichtungsleitung von Ihnen eine Bescheinigung des Arbeitgebers oder bei Selbständigen einen geeigneten Nachweis einfordert.

 

Weitere Informationen zum Thema Corona und Kinderbetreuung finden Sie unter:

https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/faq-coronavirus-betreuung.php

 

Welche Bereiche fallen unter die „kritische Infrastruktur“?

Unter die sogenannte kritische Infrastruktur fallen die Berufsgruppen in der Gesundheitsversorgung, der Pflege und den sonstigen Bereichen der kritischen Infrastruktur.

 

  • Gesundheitsversorgung: Krankenhäusern, (Zahn-) Arztpraxen, Apotheken, Gesundheitsämter, Rettungsdienst, Luftrettung und alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung der vorherigen Betriebe dienen

 

  • Pflege: Altenpflege, Behindertenhilfe, kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe und das Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen)

 

  • Sonstige Bereiche der kritischen Infrastruktur

Einrichtungen,

  • die der sonstigen Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr und Katastrophenschutz) dienen
  • die der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung) dienen
  • die der Lebensmittelversorgung (von der Produktion bis zum Verkauf) dienen
  • die der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen
  • des Personen- und Güterverkehrs (z. B. Fernverkehr, Piloten und Fluglotsen)
  • der Medien (insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko- und Krisenkommunikation)

 

Werden die bereits gezahlten Elternbeiträge für örtliche Kindertageseinrichtungen von der Gemeinde rückerstattet?

Die Staatsregierung wird Eltern, die wegen des Betretungsverbots aufgrund der Coronavirus-Pandemie keine Kindertagesbetreuung oder Mittagsbetreuung in Anspruch nehmen können, für drei Monate von den Kosten entlasten.

Dazu sollen den Trägern in der Kindertagesbetreuung und in der Mittagsbetreuung die Elternbeiträge im April, Mai und Juni 2020 pauschal ersetzt werden.

Der Ferienausschuss der Gemeinde Hallbergmoos hat daraufhin am 28. April 2020 erneut den Antrag auf Übernahme der Ausfallkosten von Elternbeiträgen vom 07.04.2020 behandelt.

Es wurde beschlossen, dass die Träger angehalten werden, die tatsächlich bezahlten Elternbeiträge ab dem 16.03.2020 bis zum Ende des Betretungsverbots zurück zu erstatten und für die Zukunft zu erlassen. Zusätzlich gilt dies bis zum 30. April 2020 auch für die Elternbeiträge, die vertragsgemäß für die Notbetreuung tatsächlich entrichtet wurden.

Ab dem 27. April 2020 wurden die Vorgaben der Notbetreuung gelockert, so dass nun mehr Eltern die Betreuung in Anspruch nehmen und ihre berufliche Tätigkeit wiederaufnehmen können. Die Notbetreuung wird unter strengen Schutzmaßnahmen durchgeführt und bedeutet für den Träger und sein Personal einen erhöhten Aufwand. Das Sozialministerium hat erklärt, dass von Seiten des Freistaats Bayern kein Beitragsersatz für die Notbetreuung erfolgt, da die mit den Elternbeiträgen vergüteten Leistungen auch tatsächlich in Anspruch genommen wurden und werden.

Die Gemeinde Hallbergmoos erstattet den Trägern während des Betretungsverbots den Ausfall der Elternbeiträge. Eventuelle Erstattungsbeiträge des Freistaates an die Träger werden bei der Berechnung der Ausfallkosten berücksichtigt. Diese Erstattungsbeiträge des Freistaates sind pauschal und decken die tatsächlichen Betreuungskosten in vielen Fällen nicht ab. Auch diese finanzielle Differenz wird von der Gemeinde Hallbergmoos als freiwillige Leistung im Rahmen der Defizitvereinbarungen übernommen.

Die Elternbeiträge für die Mittagsbetreuung werden ebenfalls entsprechend dem dargestellten Verfahrens zur Rückzahlung bzw. zum Erlass für kommende Monate behandelt. Dies gilt ebenfalls nur, solange das Betretungsverbot angeordnet ist.

 

Besteht eine Maskenpflicht?

In gang Bayern gilt ab 27. April 2020 in allen Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr die Pflicht, einen Mund-Nasenschutz zu tragen. Diese kann mit Einwegmasken, Alltagsmasken oder auch durch Tragen eines Schals über Mund und Nase erfüllt werden.

Informationen zur Maskenpflicht in Gebärdensprache, englischer, französischer, spanischer, türkischer, russischer, arabischer, persischer und kroatischer Sprache finden Sie unter:

https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php

 

Wie gestalten sich derzeit Behördengänge in Hallbergmoos?

Um das Ansteckungsrisiko mit dem COVID-19-Erreger zu senken, ist ein Besuch des Rathauses einschließlich Bürgerbüro bis auf Weiteres nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Bitte vereinbaren Sie telefonisch oder per E-Mail einen Termin mit dem zuständigen Ansprechpartner bzw. der zuständigen Ansprechpartnerin.

Bitte beachten Sie, dass die Gemeinde Hallbergmoos seit April 2020 auch für Behördengänge die Pflicht, einen Mund-Nasenschutz zu tragen, vorsieht. Sofern Sie über keine Maske verfügen, hält die Gemeinde einstweilen ein Kontingent für Besucher und Besucherinnen vor.

Als Teil unserer internen Sicherheitsmaßnahmen zur Vermeidung der Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) bitten wir Sie zudem, vor Ihrem Besuch ein Besucherformular auszufüllen. Dieses finden Sie auf der Homepage der Gemeinde.

Wir weisen Sie außerdem darauf hin, dass die geltenden Hygienemaßnahmen (Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen, Desinfektion beim Betreten des Rathauses, Nies- und Hustenetikette etc.) eingehalten werden müssen.

Zuletzt bittet die Gemeinde eindringlich, von der Möglichkeit des bargeldlosen Zahlens Gebrauch zu machen.

 

Wie gestaltet sich derzeit die Bürgersprechstunde?

Am 11. Juli 2020 findet wieder eine persönliche Bürgersprechstunde statt.

 

Finden derzeit Gremiensitzungen statt?

Die nächste reguläre Sitzung des Gemeinderats der Gemeinde Hallbergmoos findet am 28. Juli 2020 um 18:30 Uhr im Gemeindesaal statt

 

Welche Veranstaltungen finden noch statt?

Die bislang geltende Personenbeschränkung für Veranstaltungen für ein nicht beliebiges Publikum, darunter insbesondere für private Feierlichkeiten (zum Beispiel Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereins- und Parteisitzungen) und nichtöffentliche Versammlungen (etwa Tagungen) sowie für Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetztes wird in Bayern auf 200 Personen im Freien bzw. 100 Personen in geschlossenen Räumen angehoben. Diese Beschränkung der Teilnehmerzahl gilt auch, wenn die Veranstaltung in gastronomischen Betrieben stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt.

Aber auch für den Zeitraum danach wurden bereits etliche Veranstaltungen abgesagt oder verschoben. Seitens der Gemeinde betrifft dies u.a.:

  • 6. Hallberger Kultursommer (in der ursprünglich geplanten Form)
  • After-Work-Party-Reihe 2020

Auch haben bereits einige Vereine weitere Veranstaltungen abgesagt oder verschoben. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich direkt an den Veranstalter bzw. Verein.

Der Ministerrat hat zudem beschlossen, die umfassende Maskenpflicht bei Veranstaltungen in Theatern, Konzerthäusern, Kinos etc. in geschlossenen Räumen mit Wirkung zum 1. Juli 2020 zu lockern. Für die Besucher gilt Maskenpflicht nur noch, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden. Die bestehenden Regelungen für Mitwirkende (grundsätzliche Maskenpflicht, soweit dies nicht zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Darbietung führt oder solange der Mitwirkende noch keinen festen Platz eingenommen hat) bleiben hiervon unberührt.

 

Was gilt hinsichtlich Versammlungen?

Bei öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel im Sinne des Bayerischen Versammlungsgesetzes (BayVersG) muss zwischen allen Teilnehmern ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden.

Die von der Versammlung ausgehenden Infektionsgefahren sollen auch im Übrigen auf ein infektionsschutzrechtlich vertretbares Maß beschränkt bleiben. Die Anforderung ist in der Regel erfüllt, wenn die Teilnehmerzahl der Versammlung auf höchstens 100 Personen beschränkt ist und die Versammlung ortsfest stattfindet.

 

Welche Geschäfte sind derzeit geöffnet?

Für Ladengeschäfte und den Einzelhandel gelten künftig folgende Auflagen:

  • Einlasskontrollen
  • 1,5 Meter Abstand zwischen den Kunden
  • Ein Kunde pro 10 qm
  • verpflichtende Hygiene- und Parkplatzkonzepte
  • Personal soll eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen
  • Kunden sollen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, die sie entweder selbst mitbringen oder die ihnen im Rahmen der Verfügbarkeit vom Betreiber zur Verfügung gestellt wird

 

 

 

 

Was gilt in Bezug auf die Gastronomie und Hotellerie?

Zulässig ist die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle in der Zeit zwischen 6 und 23 Uhr, wenn gewährleistet ist, dass zwischen allen Gästen, die im Verhältnis zueinander nicht zu dem zugelassenen Personenkreis gehören, entweder ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird oder geeignete Trennvorrichtungen vorhanden sind.

Für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden, gilt Maskenpflicht.

Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts für die Gastronomie auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

 

Der Betrieb von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und die Zurverfügungstellung sonstiger Unterkünfte jeder Art ist nur unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • Der Betreiber stellt durch geeignete Maßnahmen sicher, dass zwischen Gästen, die im Verhältnis zueinander nicht zu dem bezeichneten Personenkreis gehören, und zwischen Gästen und Personal grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.
  • Gäste, die im Verhältnis zueinander nicht zu dem bezeichneten Personenkreis  gehören, dürfen nicht zusammen in einem Zimmer oder einer Wohneinheit untergebracht werden.
  • Für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht am Tisch des Restaurantbereichs oder in ihrer Wohneinheit befinden, gilt Maskenpflicht.
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts für Beherbergungsbetriebe sowie, falls Gästeparkplätze zur Verfügung gestellt werden, ein Parkplatzkonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

 

Wie kommen ortsansässige Senioren an Hilfeleistungen (z.B. Einkaufen)?

Besonders Senioren, die zur Risikogruppe der Erkrankung an der Lungenkrankheit COVID-19 zählen und in diesen Tagen nicht das Haus verlassen, sind auf Ihre Hilfe angewiesen. Wer Hilfe benötigt, kann sich gerne an die Nachbarschaftshilfe Hallbergmoos/Goldach e.V. unter Telefon 0811 982655 oder per E-Mail nbhhallbergmoos@gmx.de wenden.

 

Wie erfolgt derzeit die Abfallentsorgung?

Die Mülltonnenentleerung erfolgt wie üblich.

Der Wertstoffhof Hallbergmoos ist seit dem 8. April 2020 für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Freising geöffnet, um Entsorgungen zu ermöglichen.

Sofern Sie während der Corona-Pandemie einen Wertstoffhof anfahren, bitten wir, die geltenden Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen zu beachten:

  • Abstand halten! Mindestens 1,5 m, besser 2 m zu anderen Personen
  • Einhalten der Husten- und Niesetikette
  • Regelmäßig Hände mit Seife waschen. Min. 20 Sek. unter fließendem Wasser
  • Es besteht die Pflicht, beim Besuch des Wertstoffhofes einen Mund - Nasenschutz zu tragen. Sofern Sie über keine Maske verfügen, hält die Gemeinde einstweilen Masken bereit.

Den Anweisungen des Sicherheits- und Ordnungspersonals und der Wertstoffmitarbeiter ist unbedingt Folge zu leisten. 

Wir bitten um Verständnis, dass die Mitarbeiter beim Ausladen nicht helfen. Für die Anlieferung von sperrigen oder schweren Gegenständen müssen daher eigene Helfer (Familienmitglieder des eigenen Haushalts) mitgenommen werden. Lassen Sie Ihre Kinder bitte zu Hause. In der derzeitigen Situation können wir frei umherlaufende Kinder nicht zulassen.

Denken Sie bitte an Ihre und die Gesundheit der Mitarbeiter des Wertstoffhofs. Vielen Dank!

 

Sind derzeit Gottesdienste erlaubt?

Religiöse Zusammenkünfte sind unter Auflagen erlaubt. Dazu gehört laut Staatsregierung ein Mindestabstand von 1,50 Meter zwischen den Besuchern, sofern sie nicht in einem Haushalt zusammenleben. Beim Betreten oder Verlassen einer Kirche, Synagoge oder Moschee muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Zudem sind spezielle Hygieneregeln nötig - zum Beispiel: keine Berührung bei der Ausgabe der Kommunion, kein Kuss auf die Thora in der Synagoge, in den Moscheen soll jeder seinen Gebetsteppich und Koran selbst mitbringen, in den Kirchen das Gesangsbesuch, Kirchentüren sollen offen stehen. Zum 22. Juni wurde nicht nur der Mindestabstand reduziert; entfallen sind auch die zulässige Höchstdauer eines Gottesdienstes von einer Stunde und die generelle Maskenpflicht.

 

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