Information zum Eichen-Prozessionsspinner in Hallbergmoos

Betrifft alle Bürger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

in den sozialen Medien kursiert seit ein paar Tagen die Mitteilung, dass an der Grundschule Hallbergmoos Raupen des giftigen Eichen-Prozessionsspinners gesichtet wurden. Die Kollegen vom Bauhof sind daraufhin umgehend im Bereich Grundschule, Spielplatz und Kindergarten auf die Suche gegangen und haben bis dato keine Auffälligkeiten entdeckt. Typische Auffälligkeiten für die Raupen des Eichen-Prozessionsspinners sind z.B. Nestbildung (Gespinste) an Bäumen von mehreren hundert Raupen, kleinere Gruppen von 20-30 Stück gleichzeitig im „Gänsemarsch“ auf Nahrungssuche (daher der Name „Prozessionsspinner“). Auch der vorhandene Baumbestand ist eher untypisch für die Raupen des Eichen-Prozessionsspinners, da diese hauptsächlich eichenreiche Wälder bevorzugen. Es gibt auch andere Raupen, die denen des Eichen-Prozessionsspinners ähnlich sehen, von denen aber keine Gefahren ausgehen.

Da wir jetzt allerdings noch nicht konkret sagen können, ob es sich wirklich um die Raupen des Eichen-Prozessionsspinners handelt und noch keine größeren Populationen gesichtet wurden, werden die Kollegen vom Bauhof und der Hausmeister der Grundschule und des Kindergartens die Bereiche sorgfältig beobachten. Sollte sich der Verdacht bestätigen, werden wir entsprechende Maßnahmen ergreifen, damit die Kinder und Eltern geschützt werden.

Wenn Sie uns konkrete Hinweise geben können, wo sich z.B. ein Gespinst befindet, dass wir jetzt noch nicht entdeckt haben, dürfen Sie sich gerne telefonisch an Herrn Kirmayer (Leiter der Abteilung Sicherheit, Ordnung, Bildung, Soziales) unter 0811 5522-316, oder den Bauhof unter 0811 3700, wenden. Es würde uns dann auch helfen, wenn Sie es uns vor Ort zeigen könnten.

Ihr

Harald Reents

Erster Bürgermeister

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